Vertretung der Ivorischen Volksfront (FPI) in Deutschland

Die Ivorische Volksfront (FPI) ist die sozialdemokratische Partei der Elfenbeinküste. Im Ausland wird FPI durch Repräsentanten und Sektionen vertreten. Die Vertretung der FPI in Deutschland wurde im Februar 1997 gegründet. Represäntant aufgrund der Ernennung durch den Parteipräsidenten ist Kalilou Diaby.

 

Dies ist eine Basisinformation. Sie finden hier die auf Deutsch herausgegebenen Informationen. Die vollständigen Informationen finden Sie in der französischen Version.

Erklärung des Vertretungsbüros der FPI vom 18.04.2011

Wie Sarkozy im Namen Frankreichs Verbrechen in der

Elfenbeinküste begeht

Der Präsident der Republik Elfenbeinküste, Herr Laurent Gbagbo wurde am

11.04.2011 Opfer eines Staatsstreichs durch die französische Armee, die Licorne, und wurde von dieser Armee an seine Henker, die Rebellentruppen von Herrn Alassane Ouattara ausgeliefert, und dies im Widerspruch zu jeder internationalen Gesetzgebung. Wir wehren uns gegen diese verachtenswerte und barbarische Tat, die an andere Zeiten erinnert, begangen von einem Land wie Frankreich, das sich als demokratisch und als Verteidiger der universellen Menschenrechte bezeichnet. Wir verstehen nicht, wieso die Staaten der Europäischen Union und besonders Deutschland sich durch ihr Schweigen zum Komplizen einer schwerwiegenden Menschenrechtsverletzung durch Frankreich unter der Führung von Sarkozy gegenüber dem Präsidenten eines souveränen Staates machen können. Wir sind überrascht und bedauern feststellen zu müssen, dass Werte wie Menschrechte und Demokratie, die von den europäischen Ländern hochgehalten werden, von einem seiner Mitgliedsstaaten mit Füßen getreten werden, ohne dass sich eine Stimme

erhebt, um die Willkürlichkeit zu verurteilen und das Recht zu verteidigen gegenüber einer Verletzung der eigenen Werte.

 

Fortsetzung

Erklärung des FPI-Vertretungsbüros in Deutschland über die aktuelle Situation in der Elfenbeinküste am 05.04.2011

Französische und UN-Soldaten töten zahlreiche Zivilisten in der Elfenbeinküste

 

In der Nacht vom 04.04.2011 auf 05.04.2011 schießen französische Soldaten vom Kampfhubschrauber aus gezielt auf die unbewaffnete ivorische Zivilbevölkerung, die den gewählten Präsident Laurent Gbagbo schützen will. Es sind bereits viele Menschen auf Sarkozys Befehl auf diese Weise getötet worden. Französische und UNO-Kampfhubschrauber bombardierten auch mehrmals in der Nacht die wichtigste Militärkaserne der Elfenbeinküste, die dem verfassungsmäßig gewählten Präsidenten Laurent Gbagbo loyal geblieben ist. Wohnviertel, die nah an der Militärkaserne stehen, wurden ohne Vorwarnung aus der Luft und ohne Rücksicht auf Verlust von Menschenleben plattgemacht. Ziel dieser Massaker an der ivorischen Bevölkerung durch die französische Armee ist es, den grausamen Rebellengruppen, der so genannten “Republikanischen Armee” von Alassane Ouattara zu helfen, die Macht in Abidjan zu ergreifen. Nach Bericht des Internationalen Roten Kreuzes sind die “Republikanische Armee” von Alassane Ouattara für die kaltblütige Massenermordung durch Kugeln und Macheten von mehr als 800 Menschen in Duékoué und Umgebung verantwortlich. Diese Armee, die zum großen Teil aus Rebellen und Söldnern besteht, soll nun mit Billigung und Unterstützung von UNO und Licorne den Wahlstreit auf militärischem Weg entscheiden. Dieser Kriegszug ist durch keine UN-Konvention und keine sonstige internationale Vereinbarung gedeckt.

 

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Einladung zum Vortrag: Aktuelle Situation in der Elfenbeinküste: “Ein Land, zwei Präsidenten“– Was ist los in der Elfenbeinküste?

Kalilou Diaby, Politologe und Volkskwirt, spricht über die Entstehung der aktuellen Situation nach den Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste, interne und externe Interessen sowie mögliche Perspektiven. Ziel der Veranstaltung ist, die Öffentlichkeit in Deutschland differenzierter über die aktuelle Situation in der Elfenbeinküste zu informieren.

 

Zeit und Ort:

Mittwoch, 19. Januar 2011, 19:30 Uhr

W 3 — Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

Nernstweg 32-34

22765 Hamburg

(S-Bahnstation Altona)

www.werkstatt3.de

 

Kontakt

 

 

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